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Assessment-Center
Wunderwaffe oder Schwachsinn? Objektives Auswahlverfahren
oder sinnlose Qual? Irgendwann trifft es jeden.
Wer als Absolvent nicht durchs Assessment Center
braucht, muss vielleicht als Mitarbeiter durch.
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So kommst Du durch das Assessment Center
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Die Beobachter achten vor allem auf folgende Fähigkeiten: Auffassungsgabe, Organisationsfähigkeit, Führungskompetenz und Belastbarkeit. Hier findest Du ein paar Tipps, was Du in bestimmten Situationen tun solltest.
1. Was ist zu tun vor der Bearbeitung der Übungen?
Du musst Dir zuerst einmal einen Überblick über alle Unterlagen verschaffen. Manchmal ist es so, dass sich die Informationen widersprechen oder ein Zusammenhang zwischen ihnen besteht. Achte dann auf inhaltliche Querverbindungen wie zum Beispiel zeitliche Überschneidungen bei einzelnen Vorgängen. Berücksichtige die genauen Rahmenbedingungen.
2. Was ist zu tun während der Bearbeitung der Übungen?
Du musst die einzelnen Vorgänge erst einmal sortieren, um die Zusammenhänge zu erkennen. Dann musst Du Prioritäten setzen, das heißt wichtige von unwichtigen Informationen trennen und dringliche von weniger dringlichen Erledigungen unterscheiden.
3. Wie verhältst Du Dich bei einer führerlosen Gruppendiskussion?
Die Beobachter achten weniger auf das Ergebnis der Diskussion und mehr darauf, wie diese zustande kam. Dabei werden besonders das Sozialverhalten und das sprachliche Ausdrucksvermögen beurteilt.
Du musst Argumente finden, damit Du mitreden kannst. Falls Du von dem Thema nicht so wirklich Ahnung hast, dann hast Du – wenn die anderen damit einverstanden sind – auch noch die Möglichkeit, die Diskussion zu moderieren.
Wenn es irgendwie möglich ist, dann ergreife sogar das erste Wort und beteilige Dich aktiv. Du musst Deinen Standpunkt vertreten und Überzeugungsarbeit leisten. Lass andere ausreden und motiviere die zurückhaltenden Teilnehmer. Höre aktive zu und halte Blickkontakt zu allen Gesprächsteilnehmern.
Halte Dich an zeitliche Vorgaben.
4. Wie verhältst Du Dich bei einem Einzelgespräch?
Meist sind das Rollenspiele zum Beispiel ein Mitarbeitergespräch. Du schlüpfst dabei häufig in die Rolle des Chefs, der Beobachter wird zum bockigen Mitarbeiter. Manchmal mimt er einen Kunden, der sich beschwert, oder einen potenziellen Käufer.
Du musst zunächst eine angenehme Atmosphäre schaffen. Bleibe neutral bei der Beschreibung des Sachverhalts. Dann stelle Fragen um den Hintergrund des Mitarbeiterproblems herauszufinden und um auf dieser Grundlage entsprechende Regelungen und Vereinbarungen zu treffen.
Danach musst Du den Sachverhalt klären und nicht den Mitarbeiter, sondern seine Leistungen oder sein Verhalten kritisieren mit Hilfe von konkreten Situationen. Aber um dessen Vertrauen zu gewinnen, musst Du Verständnis für ihn aufbringen und mit ihm gemeinsam nach einer Lösung für das Problem suchen. Schließlich fasst Du alle Vereinbarungen noch mal zusammen.
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